Trauma

Traumatische Aktivierung hat ganz klare Anzeichen, zum Beispiel: Erhöhter Puls, Desorientierung (den Überblick verlieren), Gefühl von emotionaler Notlage, Flucht- oder Kampfbedürfnis.

Eventuell entsteht das Gefühl, wegrennen zu wollen. Dies ist durchaus sinnvoll, denn dadurch werden der körperliche Stress und die gefühlte Enge abgebaut. (Aktivierung ist aber nicht gleich Aktivität. Aktivierung ist eine Reaktion des Nervensystems auch noch lange nach dem eigentlichen Ereignis.)

Ein typisches Anzeichen ist auch, dass man 'vergisst' auszuatmen. Es bleibt immer eine beträchtliche Restmenge Atem in der Lunge. Das gibt ein ungünstiges Atemmuster: Ein dauerhaft angespanntes Zwerchfell und das unangenehme Gefühl, nicht mehr richtig atmen zu können. Auch der Brust- und Bauchraum, die Atemhilfsmuskulatur und der Nacken sind dann dauernd unter Spannung. Daraus folgt eine allgemein erhöhte körperliche Anspannung, die man wahrnimmt. Hinzu kommt ein unangenehmes Enge- und Druckgefühl.

Diese Anzeichen treten bei traumatischer Aktivierung umgehend auf. Sie beruhigen sich wieder oder werden zu einem Dauerzustand. 

Wenn solche Anzeichen wiederholt auftreten und Ihr Leben beeinträchtigen, ist ein geschützter therapeutischer Rahmen sinnvoll. Darin begegnet man der Aktivierung in sicherer Umgebung integriert die traumatische Erfahrung in die Lebensgeschichte.

Ich unterstütze Sie mit den zwei Körpertherapieformen Craniosacral Therapie und Traumaheilung:

  • Schock
  • überaktives Nervensystem
  • starke Gefühlsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • Schutzverhalten, Vermeidungsverhalten
  • reduzierte emotionale Belastbarkeit
  • Desorientierung (nicht ganz da sein, nebliger Zustand)
  • PTBS (Posttraumatisches Belastungsstörung)

Den erhöhten Stresslevel erfahren, erkunden und unter Anleitung in kleinen, langsamen Schritten zur Beruhigung bringen, das ist der Weg. Unter therapeutischer Anleitung für sich selbst Werkzeuge entwickeln, die im Alltag zuverlässig der Selbstregulation helfen, ist das Ziel. Das erhöht die Selbstkompetenz im Umgang mit Aktivierung.

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