Dissoziation

Das Ziel ist: Die Selbstanbindung wiederfinden.

Was ist Dissoziation?
Ganz grundsätzlich und wichtig ist: Dissoziation ist ein Schutz zum Wohle des eigenen Gesamtorganismus. Weil wir Menschen unbewusst den Verstand vom Körpergefühl trennen können, überleben wir manche Situation besser: Dank der Reduktion auf das reine Funktionieren kann zum Beispiel ein verletzter Mensch anderen Menschen helfen oder von einem Ort fliehen, ohne eigene Verletzungen und Schmerzen wahrzunehmen.

Trennung von Geist und Körper
Die Entscheidung für die Umschaltung auf reines Funktionieren trifft das Gehirn selbstständig, wenn es Lebensgefahr erkennt. Für uns Menschen ist Dissoziation also ein unbewusster Vorgang zum eigenen Schutz. Etwas wird vom Alltagsbewusstsein abgespaltet.

Gefahren einschätzen
Welche Situation als gefährlich oder lebensgefährlich eingestuft wird, ist individuell. Weil die Gefahreneinschätzung, oder anders gesagt das Gefahrenerleben, von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, gibt es keinen Massstab dafür, wie ein Mensch eine Situation einzuschätzen hat. Was als lebensgefährlich, als ‚zu viel‘ und überwältigend eingestuft wird, definiert sich in jedem Menschen ganz individuell. Die individuelle Gefahreneinschätzung hat mit der eigenen Geschichte, der Prägung, der Lebenserfahrung und der Wahrnehmung zu tun. Es gibt hierbei kein Richtig und kein Falsch, es gibt nur die individuelle Reaktion.

In der Dissoziation bleibt ein Mensch handlungsfähig und bei Bewusstsein. Aber er spürt seinen Körper nicht mehr. Unbehandelt kann sich mit der Zeit eine allgemeine Taubheit in Bezug zu sich selbst und im sozialen Kontakt nach aussen einstellen. Bisherige Beziehungen werden unwichtig, man funktioniert nur noch. Die Kontaktlosigkeit zum eigenen Körper und den Emotionen (Körpergefühlen) zeigt sich auch in Kontaktlosigkeit im Aussen.

Was als natürlicher Schutz begonnen hat, stellt sich unbehandelt mit der Zeit als Problem heraus, weil der Vorgang einen Kontaktabbruch zum eigenen Körper und somit ein Stück weit zu sich selbst bewirkt. Deshalb ist es so wichtig, dem Schrecken, dem Schock, der noch im Körper steckt und darin festgehalten ist, zu begegnen und ihn schrittweise und langsam aufzulösen.

Craniosacral Therapie bietet 

Dissoziation